April 2008
Der Taktik-Shooter Crysis war unter PC-Gamern eines der am sehnsüchtigsten erwarteten Spiele der letzten Jahre - auch weil seit langem mal wieder ein absoluter Toptitel nur auf dem von ihnen bevorzugten PC erschien. Für die Entwickler hinter dem Spiel hat sich die PC-Exklusivität aber nicht gelohnt, weshalb man nun auch für andere Plattformen arbeiten will.Im Gespräch mit dem ungarischen Magazin PC Play hat Crytek-Chef Cevat Yerli verlauten lassen, dass man nicht länger exklusive Spiele nur für den PC entwickeln will. Hintergrund sollen massive Probleme mit der illegalen Verbreitung von PC-Spielen sein, die Crytek offenbar finanziell unter Druck setzt.
Man leide derzeit unter der großen Piraterierate bei Crysis. Das Spiel führe die Hitliste der meistkopierten Spiele mit großem Abstand an, so Yerli. Eine solche Führungsposition sei nicht zu wünschen. Crysis habe gezeigt, wo das Problem beim PC-Gaming liegt - bei der Piraterie.
Spieler, die illegal kopierte Titel nutzen und nicht in Original-Spiele investieren, würden die Plattform auf lange Sicht zerstören, klagte der Crytek-Chef weiter. Ähnliche Spiele würden sich dadurch zudem auf Konsolen vier bis fünf Mal häufiger verkaufen. Deshalb habe Crytek nun die Lehren daraus gezogen und will nun nicht mehr nur den PC bedienen.
Es werde zwar weiter PC-Spiele von Crytek geben, aber nicht mehr exklusiv. Im Konsolenlager kann man sich nun also wahrscheinlich auf eine neue Variante von Crysis freuen, die dann möglicherweise für Microsofts Xbox 360, die PlayStation 3 oder auch Nintendos Wii erscheinen könnte. Für den PC als Spieleplattform zeichnete Yerli dagegen ein sehr düsteres Bild.
Meinungen von Spielern:
Piraten? Schuld war wohl eher die überrissene Hardwareanforderung und die grottenschlechte Story sowie langweilige Gameplay.
hab es mir selbst aus den Netzt gesaugt, 1 Stunde angespielt und wieder in die Tonne geklopft.... ein gutes Spiel verkauft sich auch gut, siehe CoD 4
Für ein Singleplayerspiel welches nur mit Grafik protzt und in der Story ziemlich trocken ist, ist der preis ziemlich hochgeschossen.
für 60 öcken kauf ich kein spiel. und schon gar nicht wenn ich weiss dass ich nur mit minimum einstellungen das spiel zum laufen bekomme.
für mich ist crysis auch nicht mehr als eine grafikdemo oder ein benchmark für mein PC. nach dem grossen hype um das spiel im vorfeld hatte ich, ist vielleicht auch mein fehler, eine packende story erwartet gepaart mit guter grafik. war aber nicht so und die 50 eur hätte ich mir sparen sollen.
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Die Musikindustrie hat Project Playlist verklagt. Der Service verbreite urheberrechtlich geschützte Musik, ohne über entsprechende Genehmigungen zu verfügen. Der Branchenverband Recording Industry Association of America (RIAA) verlangt nun Schadensersatz.Project Playlist bietet eine Musiksuchmaschine mit angebundenem Player an. Im Hintergrund werden Web-Seiten nach frei verfügbaren Musikstücken im Netz abgesucht und in einem Index zusammengefasst. Anwender können sich aus diesem eine Playliste zusammenstellen und abspielen. Der Service streamt die jeweiligen Titel dann direkt von den Web-Seiten Dritter.
Die RIAA sieht darin eine unrechtmäßige Verteilung urheberrechtlich geschützter Werke. In der Klageschrift wird weiterhin ausgeführt, dass Project Playlist wisse, dass es sich zum größten Teil um illegal im Netz veröffentlichte Titel handle.
Das weisen die Betreiber von Project Playlist aber zurück. Als Quellen dienen demnach häufig Web-Seiten von Musikern, die einzelne Stücke bereitstellen. Ebenso werden Songs gestreamt, die von Bands in ihren MySpace-Profilen veröffentlicht wurden.
Weiterhin betont Project Playlist, dass man Verweise stets sofort aus den Datenbanken entfernte, wenn sich herausstellte, dass die Veröffentlichung der Stücke durch Dritte illegal war. Die Klage wird nun an einem Bezirksgericht in New York verhandelt.
Quelle: WinFuture
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Während der dreitägigen Veranstaltung informiert und schult Microsoft die Besucher in der Nutzung von Technologien zur Bekämpfung von Straftaten im Internet oder von "normalen" kriminellen Aktivitäten, bei denen das Internet genutzt wird. Fast 400 Mitarbeiter von mehr als 80 Diensten und Behörden aus 35 Ländern sind vor Ort.
Die Themen der Veranstaltung sind breit gefächert. Unter anderem geht es auch um das Ermitteln und Abrufen von bestimmten Informationen von PDAs mit Windows CE oder die Beweissicherung im Zusammenhang mit Microsofts anderen Diensten und Produkten. Die Teilnehmer erfahren also unter anderem, wie man einen Windows-PC nach Hinweisen auf Straften durchforstet, oder bei Windows Live Hotmail nach strafrechtlich relevantem forscht.
Wie eng Microsoft mit den Geheimdiensten und Polizeibehörden der Welt zusammenarbeitet zeigt sich auch bei einem weiteren Thema der Konferenz. Die Besucher werden nämlich auch in der Nutzung von "COFEE" geschult, dem so genannten "Computer Online Forensic Evidence Extractor". Es handelt sich um einen speziellen USB-Stick, der von einem früheren Polizisten entwickelt wurde.
Das Stick wird bei Durchsuchungsaktionen einfach an einen Rechner angeschlossen und sichert Informationen bzw. Beweismaterial im laufenden Betrieb. So soll einem Verlust der Daten beim Abschalten des jeweiligen PCs vorgebeugt werden. Das Gerät wird schon seit einiger Zeit von Behörden in aller Welt eingesetzt.
Microsoft hat schon 2006 erstmals eine solche Veranstaltung abgehalten. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren aktiv mit Strafverfolgern und anderen Justizbehörden zusammen. Unter anderem betreiben die Redmonder ein eigenes Support-Portal für Polizeibehörden. Bisher wurden bereits 6000 Beamte aus mehr als 110 Ländern geschult.
Quelle: WinFuture
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In ihrer aktuellen Videobotschaft spricht sich Kanzlerin Merkel für einen stärkeren Schutz des geistigen Eigentums aus. Der Kampf gegen illegale Raubkopien solle Künstlern oder Entwicklern zu ihren Rechten verhelfen. Parallel dazu rief Merkel die Gesellschaft zu einer Debatte über Urheberrechtsverletzungen auf: »Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt«, erklärte Merkel am Welttag des geistigen Eigentums. Vor wenigen Tagen riefen die Kanzlerin rund 200 prominente Künstler in einem offenen Brief zu mehr Schutz für geistiges Eigentum auf. Das Internet würde es millionenfach ermöglichen, Musiktitel, Filme oder Hörbücher illegal herunter zu laden. Im vergangenen Jahr seien allein in Deutschland mehr als 300 Millionen Musikstücke ohne finanzielle Vergütung aus dem Internet geladen worden. Der legale Musikmarkt per WWW hätte nur knapp ein Zehntel dieses Umfangs erreicht. Der Aufruf der Künstler fiel daher sehr konkret aus: »Nehmen Sie sich dieses Themas an und machen es zur Chefsache«.Das Thema der illegalen Downloads sei nach Angaben Merkels bereits ein wichtiger Punkt bei den G8-Beratungen der sieben führenden Industrienationen und Russlands gewesen. Auch in diesem Jahr solle diese Problematik wieder angesprochen werden, denn die Internetpiraterie sei ein globales Problem und könne allein mit hierzulande geltenden Regeln nicht aufgehalten werden. Die Novelle des Urheberrechts hätte jedoch deutlich gemacht, was im privaten Rahmen erlaubt und was hingegen untersagt sei.
Die Künstler hätten die Kanzlerin jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass diese Regelungen noch nicht ausreichend seien: »Denn es geht gerade um junge Künstlerinnen und Künstler, die noch kein finanzielles Polster haben, um sich mit Raubkopien auseinandersetzen zu können«.
Quelle: GameStar
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Changes:- can download new dyn. serverlists
- can download all our serverlists
- redesgined
- possibility to connect to an IP
(with xfire installed)
- smaller filesize
- setup included
(still can be used as standalone exe)
download here
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Änderungen:- kann die neuen dyn. Listen saugen
- kann nun alle Listen saugen
- Design überarbeitet
- Kann zu IP connecten
(wenn Xfire installiert ist)
- halbe Dateigröße
- Installationsroutine hinzugefügt
(kann immernoch als standalone benutzt werden)
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Der Satelliten-TV-Anbieter Dish Networks wirft dem Medienkonzern News Corp. vor, Hacker mit Angriffen auf sein Netzwerk beauftragt zu haben. Das gestern begonnene Gerichtsverfahren könnte mit Schadensersatzforderungen in Höhe von hunderten Millionen Dollar enden.Dem Kläger zufolge habe die News Corp.-Tochter NDS den Hacker Christopher Tarnovsky dafür bezahlt, dass dieser in das Netz von Dish eindringt und Sicherheits-Codes stiehlt. Diese sollen für die Produktion gefälschter Smart-Cards für Pay-TV-Angebote von Dish genutzt worden sein, mit denen später der Schwarzmarkt regelrecht überflutet wurde. 900 Millionen Dollar Schaden seien dadurch entstanden.
Die Klage wurde ursprünglich von EchoStar Communications eingereicht. Das Unternehmen hat sich inzwischen in die Firmen Dish und EchoStar Corp. aufgespalten, die aber beide weiterhin als Kläger am Verfahren beteiligt sind.
Tarnovsky bestätigte vor Gericht, Aufträge von NDS angenommen zu haben. Allerdings habe er die Entwickler des Unternehmens lediglich bei Reverse Engineering unterstützt - eine gängige Praxis, um die Funktionsweise proprietärer Software zu analysieren.
Die Bezahlung erfolgte allerdings auf recht eigenwillige Weise: Tarnovsky erhielt nach eigener Darstellung 20.000 Dollar in bar. Das Geld war in elektronischen Geräten versteckt, die ihm aus Kanada zugesandt wurden.
Zehn Jahre lang sei er aber auch auf regulärer Basis von Harper Collins, einer Verlagstochter der News Corp. bezahlt worden. Er arbeitete dabei unter anderem an einem Programm, mit dem die Sicherheit der Pay-TV-Angebote verbessert werden sollte.
"Ich habe nie Geld dafür erhalten, Echostar-Karten umzuprogrammieren", sagte Tarnovsky. "Jemand versucht mich hereinzulegen."
Der von den Dish-Anwälten als einer der weltweit fähigsten Hacker betitelte Tarnovsky räumte aber ein, ein Gerät namens "The Stinger" konstruiert zu haben. Dieses kann man für die Manipulation von Smartcards, wie sie zur Dekodierung von Pay-TV-Signalen eingesetzt werden, einsetzen.
Die Anhörungen in dem Prozess werden über die kommenden zwei bis drei Wochen weitergeführt. Mit der Befragung weiterer Zeugen, unter anderem aus der Hacker-Szene, will das Gericht dabei mehr Klarheit über die Vorgänge erlangen.
Quelle: WinFuture
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Produkt-Piraterie betrifft nicht nur PC-Spiele: Eine Woche vor Verkaufsstart ist Grand Theft Auto 4 bereits im Internet aufgetaucht. Weltweit wird Grand Theft Auto 4 ab dem 29. April im Handel erhältlich sein. Viele Xbox-360- und Playstation-3-Besitzer fiebern dem Termin bereits entgegen und entsprechend hoch sind auch bereits die Vorverkaufszahlen. Die Branche rechnet mit einem Rekordumsatz innerhalb der ersten sieben Tage nach Verkaufsstart.Bereits eine Woche vor Verkaufstart ist Grand Theft Auto 4 allerdings bereits in Tauschbörsen und im Internet als illegale Version aufgetaucht. Seit gestern wird anscheinend die Xbox-360-Fassung des Spiels verbreitet. Dabei soll es sich um die PAL-Version des Spiels handeln, sprich also der Version, die für Europa gedacht ist. Verantwortlich zeigt sich die Warez-Gruppe "iCon", die erst seit kurzer Zeit in Erscheinung tritt und sich auf Spiele für Spielekonsolen spezialisiert zu haben scheint.
Quelle: GameStar
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Die australische Polizei hat einen international operierenden Ring ausgehoben, der mit illegal kopierter Musik handelte. Tausende CDs wurden beschlagnahmt. Bei der zweitägigen Operation wurden elf Durchsuchungen in Privatwohnungen, Büros und Produktionsanlagen durchgeführt.Der Ring betrieb eine eigenes, geheimes CD-Presswerk. Von Sydney aus wurden die fertigen Tonträger teilweise exportiert. Aber auch im australischen Einzelhandel waren die CDs zu haben. Unter anderem wurde der Sampler "Fresh off the Boat Entertainment" angeboten, der Songs von Justin Timberlake, UB40 und Gnarls Barkley enthält. Lizenzen für die Nutzung der Titel gibt es nicht.
Unterstützung erhielt die Polizei von der Music Industry Piracy Investigations (MIPI). Dabei handelt es sich um eine Organisation der Musikindustrie, die Urheberrechtsverletzungen verfolgen soll. Im Zuge einer internationalen Kooperation fanden auch Hausdurchsuchungen in Neuseeland sowie einigen Inselstaaten im Pazifik statt.
Gegen einen 36-jährigen Mann auf der australischen Stadt Petersham wurde bereits Anklage wegen Urheberrechtsverletzung erhoben. Er wurde verhaftet und soll sich am 13. Mai vor Gericht verantworten. Ihm drohen nach australischem Recht bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe im fünfstelligen Bereich.
Den Angaben zufolge will die Musikindustrie in Neuseeland juristisch gegen einen Importeur der CDs vorgehen. Auch ein in dem Land ansässiges CD-Presswerk soll als Auftragnehmer bei der Produktion von illegalen Kopien beteiligt gewesen sein.
Quelle: WinFuture
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Dream Multimedia, der Hersteller des Receivers Dreambox DM500, geht gegen illegale Kopien seines Produktes vor. Über ein Firmware-Update, das auch von den als "Blackbox" vertriebenen Klonen bezogen wird, werden die Kopien unbrauchbar gemacht.Originale und Nachbauten sollen anhand der MAC-Adresse des Netzwerkanschlusses voneinander unterschieden werden. Bei den Fälschungen löscht das Update das BIOS und macht das Gerät damit komplett unbrauchbar. Auch die von vielen Händlern als Nicht-Clone-Box vertriebene BlackBox X1 ist von dieser Aktion betroffen.
Die Klone verfügen über eine nahezu identische Hardware-Ausstattung wie die Dreambox DM500. Allerdings können die Hersteller bisher keinen eigenen Bootloader bereitstellen. Dieser wäre aber nötig, um die unbrauchbar gemachten Geräte wieder nutzbar zu machen.
Die Kopien der Dreambox werden meist über Online-Shops und eBay vertrieben. Nur wenige Klone sind im Einzelhandel zu finden. Der Hersteller empfiehlt, beim Kauf auf das auf der Verpackung angebrachte Sicherheits-Hologramm zu achten. Seit Anfang dieses Jahres geht Dream Multimedia bereits verstärkt juristisch gegen die Klon-Anbieter vor, nachdem ein verstärktes Aufkommen von Fälschungen verzeichnet wurde.
Nutzer einer originalen Dreambox DM500 erhalten mit dem Firmware-Update überarbeitete Wiedergabe-Optionen eingespielt. So wurde Anzeige von JPEG-Bildern verbessert.
Quelle: WinFuture
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In Rumänien wurde der mutmaßliche eBay-Hacker Vladuz festgenommen. Das teilte das Online-Auktionshaus kürzlich mit. Dieser hatte Anfang letzten Jahres Administrator-Rechte erlangt und trat mehrfach in den Foren des Online-Auktionshauses in Erscheinung.Hinter dem Pseudonym Vladuz soll sich der 20-jährige Vlad Constantin Duiculescu verbergen. Dieser wurde den Angaben zufolge von der rumänischen Polizei in Bukarest verhaftet. Die Behörden arbeiteten dabei mit dem US-Geheimdienst Secret Service sowie der US-Bundespolizei FBI zusammen.
Zuvor hatten eBay-Mitarbeiter unter falscher Identität Kontakt mit Vladuz aufgenommen und sich am Erwerb seiner Applikationen interessiert gezeigt. Als sie so seine Anschrift erhielten, griffen die Behörden zu. Beim Haftpüfungstermin vor Gericht wurde ein vorläufiger Gewahrsam für 29 Tage angeordnet.
Der Hacker verschaffte sich im letzten Jahr Zugang zur Mitarbeiter-Sektion des eBay-Portals. In den Foren schrieb er Beiträge mit Administrator-Rechten. Wie er berichtete, hatte er Zugang zu allen Bereichen des Backends erhalten.
eBay dementierte das. Den Angaben zufolge konnte Vladuz beispielsweise Datenbanken mit Kreditkartennummern und anderen sensiblen Daten nicht einsehen. Die Echtheit von Screenshots mit detaillierten Kundeninformationen, die der Hacker veröffentlichte, wurde nie eindeutig geklärt.
Das Online-Auktionshaus bezifferte den Schaden durch die Aktivitäten Vladuz' auf rund 1 Million Dollar.
Quelle: WinFuture
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Wer zwischen Freitag und Samstagabend Sendungen von ProSieben aufzeichnen wollte, guckte mitunter in die Röhre, denn der Sender hatte vorübergehend einen Kopierschutz aktiviert. So mancher Festplatten- oder DVD-Rekorder verweigerte daher die Aufnahme, meldet das Medienmagazin DWDL.Das Kopierschutzsignal wurde via Wide Screen Signaling (WSS) über die vertikale Austastlücke des analogen Kabelnetzes gesendet, bundesweit bei allen großen Kabelnetzbetreibern, heißt es bei DWDL. Geräte, die dieses Signal verarbeiten können, verweigerten daher die Aufnahme und zeigten stattdessen nur einen Hinweis an.
Eine Erklärung von ProSieben gibt es bislang nicht, möglicherweise handelt es sich nur um eine technische Panne. Diese zeigt allerdings, was möglich wäre, wollten die Sender gegen digitale Aufzeichnungsgeräte vorgehen, mit denen sich Werbepausen leicht überspringen lassen. Den Sendern sind Festplatten- oder DVD-Rekorder ein Dorn im Auge. Sie würden die Nutzer lieber dazu bewegen, ihre kostenlosen oder kostenpflichtigen Onlineangebote zu nutzen, über die manche Fernsehsendung schon heute im Internet abrufbar ist.
Quelle: Golem
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![[ Typ: callofduty4 ] [ Spiel: Call of Duty 4 ]](http://www.private-servers.info/query/58ps/lgsl_files/maps/callofduty4/call_of_duty_4/mp_crossfire.jpg)
