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Verfassungsgericht stoppt Vorratsdatenspeicherung

Das Bundesverfassungsgericht hat heute sein Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Diese verstoße gegen das Grundgesetz und sei damit unzulässig, so die Richter in Karlsruhe.

Nach Auffassung der Richter ist die Vorratsdatenspeicherung nicht mit dem Fernmeldegeheimnis vereinbar. Die bereits bei den Telekommunikationsunternehmen gespeicherten Verbindungsdaten müssen nun gelöscht und von der Politik ein neues Gesetz erarbeitet werden.

Das Bundesverfassungsgericht hatte die Nutzung der Daten zuvor bereits auf schwere Straftaten eingeschränkt. Am 15. Dezember fand schließlich eine mündliche Anhörung statt, wo unter anderem ein Teil der 35.000 Menschen zu Wort kamen, die Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingereicht hatten.

Call of Duty Chefs gefeuert


Jason West und Vince Zampella, die beiden Chefs des Entwicklerstudios Infinity Ward (Call of Duty), wurden vom Studioeigner Activision Blizzard entlassen. In einer offiziellen Mitteilung an die US-Börsenaufsicht, schreibt der Publisher:

"Das Unternehmen untersucht eine interne Personalangelegenheit, bei der es um Vertragsverletzung und Insubordination von zwei leitenden Angestellten bei Infinity Ward geht. Die Angelegenheit führt wahrscheinlich zu Rechtsstreitigkeiten und dazu, dass wichtige Mitarbeiter gehen".

In amerikanischen Medien berichten Mitarbeiter von Infinity Ward, das West und Zampella eine morgendliche Besprechung mit Vertretern von Activision gehabt hätten und seitdem nicht mehr gesehen worden. Im Tagesverlauf seien auffällig breitschultrige Männer in Zivil in das Entwicklerstudio gekommen, die jede Begründung für ihr Erscheinen verweigert hätten.

Über die Hintergründe ist nichts bekannt.

Teile von ACTA geleakt


Ein laut Computerworld authentischer Text dokumentiert, wie das von einigen Staaten geplante Anti-Piraterie-Abkommens ACTA womöglich aussehen wird. Im Mittelpunkt der Pläne stehen die Diensteanbieter, denen mehr Verantwortung für das Verhalten ihrer Kunden aufgebürdet werden soll.

Die Provider sollen dafür verantwortlich gemacht werden, dass ihre Dienste nicht von Urheberrechtsverletzern und ähnlichen Gesetzesbrechern missbraucht werden. Sie müssen in Zukunft nachweisen müssen, dass sie bei Urheberrechtsverletzungen aktiv gegen ihre Kunden vorgehen. Ein Beispiel für entsprechende Vorkehrungen wird in den Fußnoten auch genannt: "die Kappung des Internetzugangs bei wiederholten Rechtsverstößen".

Darüber hinaus sollen die Provider Inhalte löschen, Zugang zu Inhalten unterbinden, wenn sie, jetzt kommts: "auf rechtlich ausreichende Weise über mutmaßliche Rechtsverletzungen" in Kenntnis gesetzt wurden und der betroffene Nutzer nicht "auf rechtlich ausreichende Weise dargelegt hat, dass es sich um einen Irrtum oder eine Fehlidentifizierung handelt". "Rechtlich ausreichend" ist ein dehnbarer Begriff und lässt vermuten das kein Rechtsweg gegangen werden muss.

Die Provider werdem dazu angehalten, "ihre Dienste zu überwachen oder pro-aktiv nach Belegen dafür suchen, dass rechtsverletzende Aktivitäten stattfinden". Anders gesagt: Provider, sollen ihre Kunden ausspionieren...

Assassin's Creed 2 kommt mit Online-Zwang


Bild: 
Abbruch zum Desktop durch Stecker ziehen.

Im März werden einige Spieler eine böse Überraschung erleben. Wie sich nun bestätigt hat, muss man ständig mit dem Internet verbunden sein um Assassin’s Creed 2 spielen zu können. Reisst die Verbindung ab, springt das Spiel nach einer kurzen Texteinblendung zurück auf den Desktop.

Das Spielemagazin GameStar demonstriert dies anhand eines Videos auf Facebook.

Vor allem für Spieler die eine instabile W-LAN-Verbindung haben könnte dies zu einem Problem werden. Auch die tägliche Zwangstrennung einiger Internetprovider wird für einigen Frust sorgen.

Ubisoft sagt es sei zum Besten der Spieler und verweist auf einige kleine Vorteile, wie Online-Speicherstände und den Verzicht auf Einlegen eines Datenträgers zum Spielen.

Private Servers sagt: Dies könnte die Dreistigkeit des Jahres werden und eventuell der Untergang Ubisofts. Jeder noch denkende Mensch wird auf den Kauf des Spiels verzichten. Wer will sich schon freiwillig in Fesseln legen lassen?

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