Sony Pictures CEO hasst das Internet
Wie man nun im Blog Software Interrupted von Dave Rosenberg nachlesen kann. Hasst der Sony Pictures-Chef Michael Lynton das Internet. Tatsächlich äußerte sich der CEO recht abfällig über das weltweite Netz. "Ich bin jemand, der nicht sieht, dass das Internet etwas Gutes gebracht hätte…. Das Internet hat diese Ansicht hervorgebracht, jeder könne haben, was er wolle und das zu jeder Zeit. So als ob die Läden auf der Madison Avenue 24 Stunden pro Tag geöffnet hätten. Sie denken, sie hätten ein Recht darauf. Sie sagen "Gebt es mir jetzt" und wenn man es ihnen nicht kostenlos gibt, dann stehlen sie es".
Als wenn das noch nicht genug wäre, kritisierte er den Ausbau von Breitband-Anschlüssen und verglich ihn mit dem Bau von Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen und Führerscheinpflicht. Mit Aussagen dieser Art outet sich Sony mal wieder, als noch nicht ganz im 21. Jahrhundert angekommen. Diesen Schluss zieht auch Dave Rosenberg und verweist auf die jahrelange Ignoranz des Konzerns hinsichtlich des MP3-Formates.
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