Verbot von "Killerspielen" doch nur Aktionismus?
Das von der CDU angestrebte Verbot von gewaltbeherrschten Computer-Spielen scheint für die neue Bundesregierung offenbar kein Thema mehr zu sein. Zumindest ist keine entsprechende Aussage im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP zu finden.
Vorallem von Unionspolitikern war ein Verbot der Herstellung und des Vertriebs so genannter Killerspiele in Deutschland, vor der Wahl, mehrfach ins Gespräch gebracht worden. Allerdings hatte die FDP dies mehrfach als Aktionismus bezeichnet und statt dessen auf eine Stärkung der Sozialarbeit und der Pädagogik gesetzt.
Die neue Bewertung im am Wochenende veröffentlichten Koalitionsvertrag lautet wie folgt: "Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden".
Die Koalitionspartner einigten sich darauf, dass "die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden" sollen.
![[ Typ: callofduty4 ] [ Spiel: Call of Duty 4 ]](http://www.private-servers.info/query/58ps/lgsl_files/maps/callofduty4/call_of_duty_4/mp_showdown.jpg)

1 Kommentar
Soso "die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien" soll also gefördert werden ... und ganz nebenbei macht man die Spieleindustrie nicht ganz kaputt um sie weiter schröpfen zu können ... nice!